Rügen 2015
Um     auf     die     Insel     Rügen     zu     kommen     muss     man     die Rügenbrücke   befahren.   Die   Rügenbrücke   ist   Teil   einer   neuen Verbindung    zwischen    der    Autobahn    A20    und    Rügen.    Sie entlastet     die     Stralsunder     vom     Durchgangsverkehr     und ermöglicht    den    Rüganern    und    Urlaubern    den    Inselsprung ohne      lange      Wartezeiten      vor      der      Klappbrücke      des Rügendamms. Die Rügenbrücke ist 2831 m lang.
Dieses    Mal    waren    es    nicht    die    bekannten    Seebäder    wie    Binz,    Sellin    oder    Sassnitz,    die    wir erkunden   wollten,   sondern   Kap   Arkona.   Es   liegt   45   Meter   über   der   Ostsee   auf   der   nordöstlichen Spitze der Landzunge.
Wegen   der   gefährlichen   Untiefen   am   Kap   Arkona   wurde   hier,   an   der Stelle   einer   früheren   Leuchtbake,   nach   Entwürfen   von   Karl   Friedrich Schinkel,   der   Turm   erbaut.   Der   Bau   des   Turmes   erfolgte   in   den   Jahren 1826/27   und   wurde   1828   in   Betrieb   genommen.   Er   ist   19,3   Meter   hoch und hat eine Feuerhöhe von 60 Metern über NN.
Der Peilturm Kap Arkona bezeichnet ein Seefunkfeuer an der Ostsee in MV. Er   befindet   sich   unmittelbar   neben   der   Jaromarsburg   am   Kap   Arkona   auf   der   Halbinsel Wittow   an   der   Nordspitze   der   Insel   Rügen.   Der   ehemalige   Marinepeilturm   wurde   1927   in Ziegelbauweise     erbaut     und     diente     als     Seefunkfeuer.     Von     1911     bis     1925     waren entsprechende,   damals   wegweisende   Versuche   vorausgegangen,   durch   die   Abstrahlung gerichteter   Funkwellen   die   Navigation   –   speziell   für   die   1909   eingerichtete   Eisenbahn- Fährlinie   Sassnitz–Trelleborg   –   zu   verbessern.   Zu   diesem   Zweck   waren   innerhalb   der Jaromarsburg große Antennenfelder errichtet worden.
Unser   Interesse   der   diesjährigen   Reise   galt   dem   Besuch   des   OZEANEUM   in   Stralsund.   Im   Juli   2008   eröffnete   auf   Stralsunds Hafeninsel   das   OZEANEUM,   ein   weiterer   Standort   des   Deutschen   Meeresmuseums   und   zugleich   Deutschlands   größter Museumsneubau. Publikumsmagnet   sind   die   teils   riesigen   Meerwasseraquarien,   die   eine   Reise   durch   die   Unterwasserwelt   der   nördlichen Meere   beschreiben:   Die   Entdeckungstour   beginnt   im   Ostseeaquarium   mit   dem   Hafenbecken.   Durch   den   Strelasund,   über   die Kreideküste   bis   hin   zur   Schärensee   erleben   Sie   die   vielfältige   Flora   und   Fauna   des   abwechslungsreichen   Meeres   vor unserer    Haustür.    In    den    Aquarien    tummeln    sich    neben    bekannten    Fischarten    -    wie    Flunder    oder    Dorsch    -    auch ungewöhnliche Tiere wie der Seewolf.
Zwiebelfeld am Kap Arkona
21. - 28. Juni 2015 - eigene Anreise