Helgoland wird oft als Deutschlands einzige Hochseeinsel bezeichnet. Es liegt allerdings weder geographisch noch rechtlich im Bereich der hohen See: Zwar liegt Helgoland mit einer Entfernung von über 40 km vom Festland bzw. von den nächsten Inseln Scharhörn und Wangerooge auf offener See, aber es gehört, wie die ganze Deutsche Bucht, zum Bereich des Festlandsockels und damit, anders als z. B. die Inseln im Atlantik, nicht zum Tiefsee-Bereich auf hoher See. Die 12-Meilen-Zonen an der Küste des Festlands und um die vorgelagerten Inseln einerseits und um Helgoland andererseits überlappen sich, so dass Helgoland auch nicht durch internationales Gewässer vom Staatsgebiet des deutschen Festlands getrennt ist. Die Farben haben dabei folgende Bedeutung: "Grün ist das Land, rot ist die Kant, weiß ist der Sand, das sind die Farben von Helgoland." Auf Plattdeutsch: "Grön is dat Land, rot is de Kant, witt is de Sand, dat sünd de Farven vun't hillige Land.”
Von Cuxhaven 63 km Luftlinie entfernt hebt sich der mächtige, rote Buntsandsteinfelsen mit grünem Land aus dem Wasser und präsentiert sich mit einer einmaligen Flora und Fauna und einem milden, vom nahen Golfstrom begünstigten Hochseeklima. Mit dem “Halunder Jet” fuhren wir in nur etwas mehr als einer Stunde bei einer Geschwindigkeit von fast 70 km/h nach Helgoland